NaNo Tag 27, mittags
November 27, 2009
Ich verkünde feierlich und euphorisch: ICH BIN FERTIG!
Meine Geschichte ist um 50.181 Worte, insgesamt 193 Normseiten und viele Erfahrungen, Irrungen und Wirrungen reicher. Und es ist ein unglaublich gutes Gefühl.
Ein Roman in einem Monat. Ja, tatsächlich. Es geht. Und ich weiss auch schon, wer im nächsten Jahr im November wieder dabei sein wird. NaNo macht nämlich süchtig. Wunderbar!
NaNo Tag 27, morgens
November 27, 2009
Kaum zu fassen, aber so wie es aussieht, werde ich heute fertig.
NaNo Tag 26, mittags
November 26, 2009
Unglaublich, wie viel man schaffen kann, wenn man will. Es sind noch 2197 Worte bis zum Ziel. Die werde ich aber heute nicht mehr schreiben, ich denke, für diesen Tag habe ich genug getan. Dafür kann ich dann morgen die letzten Szenen so richtig schön auskosten…
NaNo Tag 26, morgens
November 26, 2009
Nicht mal mehr 5000 Worte. Und ich kann mich heute einfach nicht zum schreiben bewegen, gnaaahh. Dabei weiss ich doch schon, was ich heute alles schaffen will. Schöne Szenen sind das. Im Kopf sind sie fertig. Nur geschrieben werden muss das Zeug noch.
Hach, also dann mal ran an die Tasten.
NaNo Tag 25, nachmittags
November 25, 2009
Ein guter Tag, über 2500 Worte habe ich heute geschafft. Ich bin wirklich guter Hoffnung, dass ich übermorgen die Ziellinie überquere. Und dann werde ich mir den Prosecco aufmachen, der schon im Kühlschrank bereitsteht- genau zu diesem Zweck!
NaNo Tag 25, morgens
November 25, 2009
Es sind noch 7500 Worte. Im Vergleich zu der Masse an zu bewältigenden Worten zu Beginn des NaNo ein echter Klacks. Ich kanns kaum erwarten, die Ziellinie hinter mich zu bringen. Sehe sie schon, dort hinten, am Horizont.
Auch wenn das bedeutet, dass ich dann in den Copyshop renne und alles ausdrucken lasse. Um dann zu sehen, welche Szenen ich behalte, welche ich umschreiben muss- und welche in die Tonne kommen. Die eigentliche Arbeit beginnt im Dezember.
Aber ich kann nicht behaupten, ich hätte das nicht vorher gewusst. Nur die Erkenntnis, das noch so viel Arbeit vor mir liegt, beruhigt mich gerade nicht unbedingt. Was solls. Erstmal Richtung Ziellinie, kurz verschnaufen und dann weitermachen. Der Dezember ist lang.
NaNo Tag 24, morgens
November 24, 2009
Heute schon in kurzer Zeit sehr viel geschafft. Zentrale Kapitel stehen und ich bewege mich auf einen spannenden Showdown zu. Endlich fließt das Schreiben wieder etwas mehr. Es war gar kein Problem, über 2000 Worte zu schreiben, mit denen ich nicht mal unzufrieden bin. Anscheinend hat Dr. Lorenz Zweifel Urlaub. Wie schön.
NaNo Tag 23, morgens
November 23, 2009
Heute hab ich einiges zu tun, aber ich muss unbedingt auch Zeit zum Schreiben finden. Eine Nullrunde kann ich mit einfach nicht leisten, dafür habe ich zu wenig Puffer.
Nun denn, auf in den Tag…
NaNo Tag 22, nachmittags
November 22, 2009
Schreiben im Café scheint im Moment mein Wundermittel zu sein. Ich setze mich ins “Freie Neukölln”, bestelle einen Cappuccino und ein Leitungswasser, fahre das Laptop hoch- und tippe ohne mit der Wimper zu zucken um die 1400 Worte in einer Dreiviertelstunde. Beeindruckend. Und ich komme nicht mal auf die Idee, zwischendurch rumzutrödeln. Sehr effektiv! Werde das die restlichen NaNo-Tage so weiterführen!
Edgar hat heute Eintrittkarten für einen Silvesterball organisiert. Außerdem ist Rilke gestorben, was eine meiner Figuren tragisch getroffen hat. Morgen knacke ich dann die 40.000, da bin ich sicher.
NaNo Tag 22, morgens
November 22, 2009
Ein trüber Totensonntag, wie passend.
Ich werde nachher wieder ins Café gehen zum Schreiben. Irgendwie spornt mich die Atmosphäre an. Und ich muss immer zusehen, dass ich möglichst viel schaffe, bevor der Akku meines Laptops den Geist aufgibt. Da kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit, rumtrödeln zu wollen. Keine Chance der Prokrastination.
Edgar wird sich heute mit der Schwester des Mordverdächtigen unterhalten und einige Ungereimtheiten feststellen. Mal sehen, wie er drauf reagiert. Der Arme tut mir jetzt schon wieder Leid. Ich kann ihn einfach nicht in Frieden leben lassen
